Personal und Technik - immer im Dienst des Kunden

Das Verbandsgemeindewerke – Team

 

Heute gehören im Verwaltungs- und Betriebsbereich 16 Mitarbeiter zum Verbandsgemeindewerke – Team. Die kaufmännische und technische Verwaltung befindet sich im 3. Stock des Verwaltungsgebäudes der Verbandsgemeinde Selters. Die zentrale Einsatzstelle des Wasserwerkes für den Betriebsbereich mit Lager- und Fahrzeughalle ist das Betriebsgebäude angrenzend an das Haupthaus der Verwaltung. Die Einsatzzentrale für die Außendienstmitarbeiter des Abwasserwerkes wurde auf der Kläranlage in Selters eingerichtet.


Sicherheit zu jeder Zeit

 

Trinkwasser steht den Einwohnern im Versorgungsbereich zu jeder Tages- und Nachtzeit in hervorragender Qualität und beliebiger Menge zur Verfügung. Das entstehende Abwasser wird in Kanälen gesammelt und in den Kläranlagen rund um die Uhr gereinigt. Um die umfangreichen Aufgaben zu erfüllen und die Funktion der beiden Betriebe sicherzustellen, sind Außendienst-Teams für die Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung im Einsatz. Eine Rufbereitschaft rund um die Uhr garantiert eine schnellstmögliche Behebung von Störungen auch außerhalb der normalen Arbeitszeit. Die Rufnummern des jeweiligen Bereitschaftsdienstes werden regelmäßig im Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Selters und im Internet der Rubrik „Bereitschaftsdienst“ bekanntgemacht.


Kontakt zum Kunden


Die kaufmännische und technische Verwaltung obliegt der Werkleitung und den Verwaltungsmitarbeitern. Neben den technischen Fachkräften im Außendienst sind sie es, die im Kontakt mit den Bürgern und Betrieben in der Verbandsgemeinde stehen, ob es sich nun um Fragen zur Wasserlieferung, zur Qualität, zu Hausanschlüssen, zum Wasserzähler, zur Rechnungsabwicklung oder zur Abrechnung handelt.


Fortlaufende Überwachung

 

Vergleichbar mit einer Leitwarte zur Steuerung und Überwachung von technischen Betriebsabläufen wurde Mitte der 80er Jahre damit begonnen, für eine genaue Überwachung und zur betriebskostengünstigen Steuerung der Trinkwassergewinnung, - speicherung und –verteilung sowie der Abwasserbeseitigung eine rechnergestützte Mess-, Schalt- und Steuerungseinrichtung, eine sogenannte Fernwirkanlage, zu installieren. Diese wurde im Lauf der Zeit ständig erweitert. Erfreulich ist, dass bereits heute fast alle wichtigen Ver- und Entsorgungseinrichtungen an die Anlage angeschlossen sind.

Durch die Überwachung der Trinkwasserversorgungseinrichtungen, insbesondere auch des Nachtverbrauches, ist es möglich, frühzeitig auf etwaige Wasserverluste durch Rohrbrüche in den Ortsnetzen zu reagieren, da ungewöhnliche Wasserentnahmen zu einer Störmeldung führen und als besonderer Messwert angezeigt werden. Trotzdem können nicht alle Leckagen direkt geortet werden, vielmehr geht häufig eine längere Suche nach der Bruchstelle der schnellen Reparatur durch das Wasserwerks-Team und das Zeitvertragsunternehmen voraus.

Weiterhin dient das Prozessleitsystem dazu, die komplexen Zustände und die angekoppelten Prozesse auf einer Kläranlage in Prozessbildern darzustellen. Dabei werden neben der Niveaudarstellung von Füllständen auch Bewegungen, wie rotierende Pumpen, laufende Schieber oder Fließbewegungen dargestellt und überwacht. Messdaten werden visualisiert und protokolliert. Bei auftretenden Störungen erfolgt eine automatische Alarmierung des Bereitschaftsdienstes, damit dieser im Einzelfall die notwendigen Maßnahmen zeitnah ergreifen kann.


Geographisches Informationssystem (GIS)

 

Die Verbandsgemeindewerke haben sich das Ziel gesetzt, ein GIS-System (Geographisches Informationssystem) einzuführen, um die enorme Flut von Daten wie z. B. Bestandspläne von Kanälen und Wasserleitungen einfacher und effizienter verwalten zu können. Erforderlich wird der Einsatz eines GIS-Systems für die Werke vor allem durch die Eigenüberwachungsverordnung, die eine Kamerauntersuchung der Kanäle derzeit alle 10 Jahre vorschreibt.

Mit diesem Geographischen Informationssystem können allerdings auch Daten aus anderen Bereichen der Verbandsgemeindeverwaltung miteinander verknüpft werden, wie z. B, Bebauungs- und Flächennutzungspläne oder ein automatisches Liegenschaftsbuch.

Dieses GIS-System ermöglicht eine Vielzahl von Auskünften in kürzester Zeit. So wird durch seinen Aufbau u.a. der Sanierungsbedarf unserer Rohrleitungen ermittelt, der dann wiederum eine bessere Vorausschau auf notwendige Investitionen liefert.


Unaufhörliche Innovationen

 

Die Trinkwasseranlagen des Wasserwerks und die Entsorgungseinrichtungen des Abwasserwerkes sind natürlich nicht alle auf einen Schlag gebaut worden. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer ist daher recht unterschiedlich. Daraus ergibt sich zwangsläufig für jedes Jahr ein erheblicher Finanzbedarf für Erneuerungs-, Reparatur- und Sanierungsmaßnahmen sowie für Neubauprojekte. Der Investitionsbedarf des Wasserwerkes lag in den letzten zehn Jahren im Jahresmittel bei über 1,5 Mio. €, der des Abwasserwerkes bei mehr als 5,0 Mio. €.

Die technischen Anlagen des Ver- und Entsorgungsbetriebes müssen aufgrund gesetzlicher Vorgaben und der technischen Regelwerke regelmäßig dem Stand der Technik angepasst werden. Auch in dieser Hinsicht müssen die Verbandsgemeindewerke im Hinblick auf eine dauerhafte sichere Trinkwasserversorgung und Abwasserbeseitigung nach dem Vorsorgeprinzip vorausschauend planen.