-A- Bekanntmachung der VG Selters

Bekanntmachung des Kreiswahlleiters für den

Wahlkreis 5 – Bad Marienberg (Westerwald) / Westerburg


Wahl zum 17. Landtag Rheinland-Pfalz am Sonntag, dem 13. März 2016;

Aufforderung zur Einreichung von Wahlkreisvorschlägen



Am Sonntag, dem 13. März 2016, findet die Wahl zum 17. Landtag Rheinland-Pfalz statt.


Die Parteien, mitgliedschaftlich organisierten Wählervereinigungen und Stimm-

berechtigten, die einen Wahlkreisvorschlag einreichen wollen, werden gemäß 

§ 26 Landeswahlordnung (LWO) hiermit aufgefordert,


dem Kreiswahlleiter des Wahlkreises

5 – Bad Marienberg (Westerwald) / Westerburg

Bürgermeister Gerhard Loos

Verbandsgemeindeverwaltung Westerburg

Neumarkt 1, 56457 Westerburg 


möglichst frühzeitig, spätestens am 75. Tag vor der Wahl - Dienstag, 29. Dezember 2015 - bis 18 Uhr die Wahlkreisvorschläge mit den in § 41 Abs. 2 LWahlG benannten Nachweisen schriftlich einzureichen (§ 36 LWahlG – Einreichungsfrist).


Die Wahlkreisvorschläge einschließlich der vorgeschriebenen Anlagen sollen möglichst frühzeitig eingereicht werden. Stellt der Kreiswahlleiter Mängel fest, so benachrichtigt er sofort die Vertrauensperson und fordert sie auf, behebbare Mängel noch vor Ablauf der vorgenannten Einreichungsfrist zu beseitigen (§ 41 Abs. 1 Satz 2 Landeswahlgesetz (LWahlG)). Nach Ablauf der Einreichungsfrist können nur noch Mängel an sich gültiger Wahlvorschläge behoben werden (§ 41 Abs. 2 LWahlG).


Rechtsgrundlagen für die Beteiligung an der Wahl mit Wahlvorschlägen und für das Wahlvorschlagsverfahren sind insbesondere die §§ 32 bis 43 LWahlG sowie die §§ 26 bis 32 der Landeswahlordnung (LWO).


Im Einzelnen ist bei der Aufstellung und Einreichung von Wahlkreisvorschlägen 

Folgendes zu beachten:


1. Wahlvorschlagsrecht


Nach § 33 LWahlG können Wahlkreisvorschläge von Parteien, von mitgliedschaftlich     organisierten Wählervereinigungen und auch von Stimmberechtigten eingereicht 

werden.


Eine Partei oder Wählervereinigung kann in jedem Wahlkreis nur einen Wahlkreisvor-schlag einreichen (§ 33 Abs. 2 LWahlG).


Wahlvorschläge von Parteien und Wählervereinigungen müssen den Namen der 

einreichenden Partei oder Wählervereinigung und, sofern sie eine Kurzbezeichnung verwenden, auch diese enthalten. Bei Wahlkreisvorschlägen von Stimmberechtigten ist ein Kennwort anzugeben (§ 33 Abs. 3 LWahlG).

Der Wahlkreisvorschlag muss den Namen des Bewerbers enthalten. Neben dem Bewer-ber kann ein Ersatzbewerber aufgeführt werden (§ 34 Abs. 1 LWahlG).


In jedem Wahlvorschlag sollen eine Vertrauensperson und eine stellvertretende 

Vertrauensperson bezeichnet werden, die berechtigt sind, verbindliche Erklärungen zum Wahlvorschlag abzugeben und entgegenzunehmen. Fehlt diese Bezeichnung, so gilt die Person, die als erste unterzeichnet hat, als Vertrauensperson und diejenige, die als zweite unterzeichnet hat, als stellvertretende Vertrauensperson (§ 33 Abs. 5 LWahlG).


2. Anforderungen an die Bewerber und Ersatzbewerber


Als Bewerber oder Ersatzbewerber in einem Wahlkreisvorschlag einer Partei oder Wäh-lervereinigung kann nur vorgeschlagen werden, wer

- nach § 32 LWahlG wählbar ist,

- nicht Mitglied einer anderen Partei oder Wählervereinigung ist (§ 37 Abs. 1 Satz 1 und 2 LWahlG),

- in einer Mitgliederversammlung oder in einer besonderen oder allgemeinen Vertreter-versammlung nach § 37 Abs. 3 LWahlG einzeln in geheimer Abstimmung hierzu ge-wählt worden ist,

- seine Zustimmung dazu schriftlich erteilt hat; die Zustimmung ist unwiderruflich 

(§ 33 Abs. 4 LWahlG).


Ein Bewerber oder Ersatzbewerber kann nur in einem Wahlkreis und hier nur in 

einem Wahlkreisvorschlag benannt werden (§ 34 Abs. 2 LWahlG).


3. Inhalt und Form der Wahlkreisvorschläge


Der Wahlkreisvorschlag soll nach dem Muster der Anlage 9 zur Landeswahlordnung eingereicht werden. Er muss nach § 28 LWO in Maschinen- oder Druckschrift folgende Angaben enthalten

- den Familiennamen, die Vornamen, den Beruf oder Stand, den Tag der Geburt, den Geburtsort und die Anschrift (Hauptwohnung) des Bewerbers sowie

- den Namen der einreichenden Partei oder Wählervereinigung und, sofern sie eine Kurzbezeichnung verwendet, auch diese, bei Wahlkreisvorschlägen von Stimmbe-rechtigten deren Kennwort.


Er soll ferner Namen und Anschriften der Vertrauensperson und der stellvertretenden Vertrauensperson enthalten.


Wahlkreisvorschläge von Parteien und Wählervereinigungen müssen von mindestens drei Mitgliedern des Vorstandes des Landesverbandes, darunter dem Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter, persönlich und handschriftlich unterzeichnet sein. Besteht kein Landesverband, so müssen die Wahlkreisvorschläge von den Vorständen der nächst-niedrigen Gebietsverbände, in deren Bereich der Wahlkreis liegt, gemäß dem vorstehen-den Satz unterzeichnet sein.


Bei Wahlkreisvorschlägen von Stimmberechtigten haben drei Unterzeichner des Wahl-vorschlags ihre Unterschriften auf dem Wahlkreisvorschlag selbst zu leisten.


4. Feststellung der Parteieigenschaft / Eigenschaft als Wählervereinigung


4.1 Satzung, Programm und satzungsgemäße Bestellung


Mit der Einreichung von Wahlvorschlägen müssen Parteien, die im Landtag Rheinland-Pfalz oder im Deutschen Bundestag und Wählervereinigungen, die im Landtag Rhein-land-Pfalz seit deren letzter Wahl nicht ununterbrochen vertreten sind,

- ihre schriftliche Satzung,

- ihr schriftliches Programm und

- die satzungsgemäße Bestellung des Vorstandes

spätestens zum Ablauf der Einreichungsfrist nachweisen.


4.2 Weitere Nachweise über die Parteieigenschaft / Eigenschaft als mitgliedschaftlich organisierte Wählervereinigung


Dem Wahlvorschlag einer Partei sollen Nachweise über die Parteieigenschaft nach § 2 Abs. 1 Satz 1 des Parteiengesetzes und dem Wahlvorschlag einer Wählervereinigung Nachweise über die Eigenschaft als mitgliedschaftlich organisierte Wählvereinigung bei-gefügt werden (§ 33 Abs. 1 S. 3 LWahlG).


5. Unterstützungsunterschriften für Wahlkreisvorschläge


Wahlkreisvorschläge von Parteien, die im Landtag Rheinland-Pfalz oder im 

Deutschen Bundestag und Wählervereinigungen, die im Landtag Rheinland-Pfalz seit deren letzter Wahl nicht ununterbrochen vertreten sind, sowie Wahlkreisvorschläge von Stimmberechtigten müssen nach § 34 Abs. 3 Satz 3 LWahlG i. V. m. § 28 Abs. 4 LWO von mindestens 


125 Stimmberechtigten des Wahlkreises


persönlich und handschriftlich unterzeichnet sein; die Stimmberechtigung muss im Zeit-punkt der Unterzeichnung gegeben sein und ist bei Einreichung der Wahlkreisvorschlä-ge nachzuweisen. 

Wahlkreisvorschläge von Parteien und Wählervereinigungen dürfen erst nach 

Aufstellung des Bewerbers durch eine Mitglieder- oder Vertreterversammlung 

unterzeichnet werden. Vorher geleistete Unterschriften sind ungültig.


Die Unterschriften sind auf amtlichen Formblättern, die von der Kreiswahlleiterin/dem Kreiswahlleiter auf Anforderung kostenfrei geliefert werden, zu erbringen. 

- Bei der Anforderung sind Familienname, Vornamen und Anschrift (Hauptwohnung) des vorzuschlagenden Bewerbers anzugeben. 

- Als Bezeichnung des Trägers des Wahlvorschlags, der den Wahlvorschlag 

einreichen will, sind außerdem bei Parteien und Wählervereinigungen deren 

Namen  und, sofern sie eine Kurzbezeichnung verwenden, auch diese, bei 

Wahlkreisvorschlägen von Stimmberechtigten deren Kennwort anzugeben. 

- Parteien und Wählervereinigungen haben ferner die Aufstellung des Bewerbers in einer Mitglieder- oder einer besonderen oder allgemeinen Vertreterversammlung nach 

§ 37 LWahlG zu bestätigen.


Die Stimmberechtigten, die einen Wahlkreisvorschlag unterstützen, müssen die 

Erklärung auf dem Formblatt persönlich und handschriftlich unterzeichnen; neben der Unterschrift sind Familienname, Vornamen, Tag der Geburt und Anschrift 

(Hauptwohnung) des Unterzeichners sowie der Tag der Unterzeichnung anzugeben (§ 28 Abs. 4 Nr. 2 LWO).


Für jeden Unterzeichner ist auf dem Formblatt oder gesondert eine Bescheinigung der Gemeindeverwaltung, bei der er im Wählerverzeichnis einzutragen ist, beizufügen, dass er im Zeitpunkt der Unterzeichnung im betreffenden Wahlkreis stimmberechtigt ist. Ge-sonderte Bescheinigungen des Stimmrechts sind vom Träger des Wahlvorschlags bei der Einreichung des Wahlkreisvorschlags mit den Unterstützungsunterschriften zu verbin-den. Wer für einen anderen eine Bescheinigung des Stimmrechts beantragt, muss nachweisen, dass der Betreffende den Wahlkreisvorschlag unterstützt (§ 28 Abs. 4 Nr. 3 LWO). 

Die gültigen Unterschriften und Bescheinigungen des Stimmrechts der Unterzeichner müssen bei der Einreichung der Wahlkreisvorschläge vorliegen. Sie können nach Ende der Einreichungsfrist grundsätzlich nicht nachgereicht werden, es sei denn, der Nach-weis kann infolge von Umständen, die der Wahlvorschlagsberechtigte nicht zu vertreten hat, nicht rechtzeitig erbracht werden. Ein Stimmberechtigter darf nur einen Wahlkreis-vorschlag unterzeichnen; hat jemand mehrere Wahlkreisvorschläge unterzeichnet, so ist seine Unterschrift auf allen weiteren Wahlkreisvorschlägen ungültig (§ 34 Abs. 3 LWahlG, § 28 Abs. 4 Nr. 4 LWO).


Den Wahlvorschlagsträgern wird empfohlen, über die gesetzlich geforderte Mindestzahl 

hinaus vorsorglich weitere Unterschriften für den Fall vorzulegen, dass nicht alle 

Unterschriften als gültig anerkannt werden können.


6. Verbot der Listenverbindung


Die Verbindung von Wahlvorschlägen mehrerer Parteien oder Wählervereinigungen ist gemäß § 38 LWahlG nicht zulässig.


7. Anlagen zum Wahlkreisvorschlag


Dem Wahlkreisvorschlag sind gemäß § 28 Abs. 5 LWO beizufügen

- die Erklärung des vorgeschlagenen Bewerbers, dass er seiner Aufstellung zustimmt und dass er für keinen anderen Wahlkreis seine Zustimmung zur Benennung als Bewerber oder Ersatzbewerber gegeben hat, sowie bei Wahlkreisvorschlägen von Parteien und Wählervereinigungen die nach § 37 Abs. 5 Satz 3 und 4 LWahlG vorge-schriebene Versicherung an Eides statt des vorgeschlagenen Bewerbers gegenüber dem Kreiswahlleiter, dass er nicht Mitglied einer anderen als der den Wahlvorschlag einreichenden Partei oder Wählervereinigung ist, jeweils nach dem Muster der Anla-ge 11,

- eine Bescheinigung der zuständigen Gemeindeverwaltung nach dem Muster der An-lage 12 zur Landeswahlordnung, dass der vorgeschlagene Bewerber wählbar ist, so-wie

- bei Wahlkreisvorschlägen von Parteien und Wählervereinigungen eine Ausfertigung der Niederschrift über die Beschlussfassung der Mitglieder- oder Vertreterversamm-lung, in der der Bewerber aufgestellt worden ist, mit den nach § 37 Abs. 5 Satz 2 LWahlG vorgeschriebenen Versicherungen an Eides statt; die Niederschrift soll nach dem Muster der Anlage 13 zur Landeswahlordnung gefertigt, die Versicherung an Ei-des statt nach dem Muster der Anlage 14 zur Landeswahlordnung abgegeben wer-den.


Bei Wahlkreisvorschlägen von Parteien, die im Landtag Rheinland-Pfalz oder im Deut-schen Bundestag und von Wählervereinigungen, die im Landtag Rheinland-Pfalz seit deren letzter Wahl nicht ununterbrochen vertreten sind, und Wahlkreisvorschlägen von Stimmberechtigten sind außerdem beizufügen:

- die erforderliche Zahl an Unterstützungsunterschriften nebst Bescheinigungen des Stimmrechts der Unterzeichner,

- die schriftliche Satzung der Partei oder Wählervereinigung, ihr schriftliches Programm und der Nachweis über die satzungsgemäße Bestellung des Vorstandes des Landes-verbandes oder, wenn ein solcher nicht besteht, der Vorstände der nächstniedrigen 

Gebietsverbände, in deren Bereich der Wahlkreis liegt,

- die Nachweise über die Parteieigenschaft nach § 2 Abs. 1 Satz 1 des Parteiengeset-zes oder die Nachweise über die Eigenschaft als mitgliedschaftlich organisierte Wäh-lervereinigung.



8. Vordrucke zur Einreichung von Wahlkreisvorschlägen


Die zur Einreichung von Wahlkreisvorschlägen erforderlichen Vordrucke werden auf 

Anforderung von der Kreiswahlleiterin/dem Kreiswahlleiter kostenfrei geliefert; dies kann auch durch elektronische Bereitstellung erfolgen.


9. Gesetzliche Grundlagen


Gesetzliche Grundlagen für die Durchführung der Landtagswahl 2016 sind


- das Landeswahlgesetz (LWahlG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 24. No-vember 2004 (GVBl. S. 519), zuletzt geändert durch das Landesgesetz zur Verbesse-rung des Rechtsschutzes bei Landtagswahlen und zur Änderung weiterer Vorschrif-ten (GVBl. vom 29.07.2015, S. 165),


- die Landeswahlordnung (LWO) vom 06. Juni 1990 (GVBl. S. 153), zuletzt geändert durch die Sechste Landesverordnung zur Änderung der Landeswahlordnung vom     31. Juli 2015, (Veröffentlichung GVBl steht noch aus).


10. Dienststelle des Kreiswahlleiters


Die Anschrift des Kreiswahlleiters lautet:


Verbandsgemeindeverwaltung Westerburg

Kreiswahlleiter für den Wahlkreis

5 – Bad Marienberg (Westerwald) / Westerburg

Bürgermeister Gerhard Loos

Neumarkt 1, 56457 Westerburg 


Das Büro des Kreiswahlleiters ist erreichbar unter:


Telefon: 02663/291-150 (Frau Rebecca Reifenrath)

02663/291-182 (Frau Alexandra Weyer)

Telefax: 02663/291-111

E-Mail: Wahlamt@VG-Westerburg.de

Westerburg, 10.08.2015


Der Kreiswahlleiter des Wahlkreises

5 – Bad Marienberg (Westerwald) / Westerburg




gez. Gerhard Loos, Bürgermeister 


Verbandsgemeinde Selters

Am Saynbach 5-7

56242 Selters / Westerwald

Telefon: (02626) 764-0

Fax: (02626) 764-20

E-Mail: info@selters-ww.de

 

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