-F- Atemschutzgeräteträger erhalten neue Einsatzjacken

Die Verbandsgemeinde Selters hat in den vergangenen Jahren erhebliche finanzielle Mittel in den Fuhrpark und die technische Ausstattung ihrer 16 örtlichen Feuerwehreinheiten investiert. Neben der Vorhaltung von Fahrzeugen und technischen Geräten gehört u.a. die Ausstattung aller ehrenamtlichen Feuerwehrangehörigen mit entsprechender persönlicher Schutzausrüstung zu einer der Aufgaben der Verbandsgemeinde. 

Eine hochwertige persönliche Schutzausrüstung senkt neben einem guten Ausbildungsstand das Unfallrisiko erheblich und dient unmittelbar dem Schutz und Erhalt der Gesundheit der ehrenamtlichen Feuerwehrangehörigen bei Einsätzen und im Übungsdienst. 

 

Die aktuell eingesetzten Feuerwehr-Überjacken boten nach nunmehr bis zu 15 Jahren Tragezeit insbesondere für Atemschutzgeräteträger nicht mehr den erforderlichen Schutz. Aufgrund von Materialverschleiß waren u.a. teilweise die nässestoppenden Membranen undicht, sodass sich die Schutzkleidung schnell mit Wasser vollsaugen und dadurch bei Hitzestrahlung oder direkter Beflammung erhebliche Brand- und Verbrühungsverletzungen bei den Trägern entstehen können. Da auch die Oberflächenstoffe ihre Reißfestigkeit verloren hatten, kam es immer häufiger zu irreparablen Schäden. Zum Erhalt der Gesundheit der Atemschutzgeräteträger war daher eine Ersatzbeschaffung der alten Feuerwehr-Überjacken dringend geboten. Der Feuerwehrausschuss der Verbandsgemeinde Selters führte im Vorfeld der Beschaffung eine ausführliche Marktanalyse durch und unterstütze die Verwaltung bei der Erstellung der Ausschreibungsunterlagen. 

 

Bürgermeister Klaus Müller konnte nunmehr 200 neue Einsatzjacken an die Atemschutzgeräteträger im Verbandsgemeindegebiet übergeben. Stellvertretend für alle Feuerwehren nahmen Wehrleiter Tobias Haubrich und die Mitglieder des Feuerwehrausschusses die Jacken des Modells „Hero“ vom Heinsberger Hersteller S-Gard vom Selterser Verwaltungschef und dem angereisten Vertreter des Lieferanten, Manuel Balthasar, entgegen. „Diese Feuerwehrmänner haben eine spezielle Ausbildung absolviert. Wenn es brennt, gehen sie als erste vor und riskieren teilweise ihr Leben. Daher war es den politisch Verantwortlichen und der Verwaltung wichtig, diese mit guter Schutzkleidung auszurüsten.“, verdeutlicht Müller die unverzichtbare Rolle der Atemschutzgeräteträger. Wehrleiter Haubrich dankte Müller für die nicht alltägliche Beschaffung. Er zeigt sich erfreut, dass bei der Ausschreibung und Auswahl der neuen Kleidung sowohl im Feuerwehrausschuss als auch in Politik und Verwaltung besonderer Wert darauf gelegt worden sei, ein qualitativ hochwertiges Produkt zu beschaffen, welches für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte einen höchstmöglichen Schutz in den verschiedenen Einsatzsituationen gewährleistet, eine lange Haltbarkeit erwarten lässt und gute Pflegeeigenschaften aufweist. Die neuen Einsatzjacken zeichnen sich zudem durch einen besseren Tragekomfort aus, was bei Feuerschutzbekleidung keine Bequemlichkeit ist, sondern ein Sicherheitsaspekt. Bürgermeister Müller abschließend: „Ich hoffe, dass die neuen Jacken möglichst selten mit echtem Feuer in Kontakt kommen und die Kameradinnen und Kameraden im Einsatzfalle immer wohlbehalten nach Hause zurückkehren.“

 

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